Ehering in der Ostsee verloren? Meine Gedanken!


Ringfahnder auf Fehmarn - 2006 vor Ort !!!!
Ringfahnder auf Fehmarn - 2006 vor Ort !!!!

Klicken Sie gerne auf das Bild. Eventuell erhalten Sie dadurch eine grobe Vorstellung von der Weite des Meeres im Vergleich zum Schatzsucher. Und trotzdem ist es möglich, dort einen Ring wiederzufinden. Dies gelingt aber nur, wenn einige Faktoren im Vorfeld berechnet sind. Untergrund und Wetterlage zum Zeitpunkt des Unglücks entscheiden oftmals über den späteren Verlauf einer Recherche mit entsprechender Ausrüstung. Und selbst die Gewichte von Objekten sollten im Vorfeld einberechnet werden. Bei allen Ringfahndungen ist die einzige Grundlage, dass der Bereich grob eingrenzbar scheint und die Nachforschung "zeitnah" erfolgt. Nach meiner jahrelangen Auffassung gibt es optimale Zeitpunkte für Rettung in der Ostsee. Einfach eben mal ins "kalte" Wasser springen, damit schnell geholfen werden kann, hat leider bisher nur wenigen Betroffenen geholfen. Mein Instinkt wurde im Laufe der Jahre als Schatzsucher der Ostsee immer ausgeprägter. Und durch eigene Erfahrungswerte in der Praxis "verfeinert". 


Metallsuchgerät ist nicht gleich Metalldetektor. Optimale Tiefen werden nur durch spezielles Verfahren** möglich, welche vielen "Schatzsuchern" eher nicht zur Verfügung steht. Die Einberechnung von Strömung, Windrichtung und Wellenschlag sind zusätzlich entscheidend.

Der richtige Zeitpunkt entscheidet über Erfolg und Misserfolg.


Auch wenn es Betroffenen schwerfällt, aber ein sofortiger Sucheinsatz ist nicht immer sinnvoll. In Bereichen mit sandigen Untergrund ist es für mich fakt, dass das Objekt (je nach Größe) erst einmal zeitnah (schnell) einschwemmt, und deshalb eine Suche direkt im Anschluss mit einer Tauscherbrille oft erfolglos endet. Meine Tipp: Mit Füßen oder Händen vermisste Gegenstände im Meer versuchen zu ertasten, ist oftmals erfolgreicher als mit dem bloßen Auge. Die Frage aller Fragen in der Not; wie können Sie helfen, damit wir Ihre Situation (Chancen) aus der Ferne einzuschätzen können? 

 

Hier ein paar Hinweise!

  1. Messen Sie die Stelle am besten mit dem Handy ein. Ein Punkt auf einer Online- Karte kann später Wunder bewirken bei kostenlosen Einschätzung meinerseits. P.S. Lassen Sie sich Zeit für das Einmessen! Am besten mit dem Handy in der Ostsee oder Badestelle. Später wieder zurück im im Wasser ist die Orientierung fast immer unmöglich.
  2. Merken Sie sich Fixpunkte am Strand. Z.B. eine Strandkorbnummer, Mülleimer usw. 
  3. Merken Sie sich den dortigen Untergrund! Viele Steine im Meer? Eher weicher der Sand an den Füßen?
  4. Wie ist die Unterströmung? Spürt man sie am Fuß. In welche Richtung treiben z.B. die Algen bzw. Muscheln. 
  5. Wie tief ist das Wasser am Verlustort? Wie groß sind Sie als Mensch? Dient z.B. später als Richtwert. 
  6. Merken Sie sich die Nulllinie! Suchen Sie dafür nach markanten Punkten an Seebrücken oder aufgebauten Steinen im Meer. (Rufen Sie mich gerne an!)
  7. Lag die erste Sandbank vor Ihrem Verlust, oder danach?
  8. Gibt es eine weitere Erhöhung (Sandbank) weiteraus?
  9. Die hart ist der dortige "Boden"? Kommen Sie mit den Zehen leicht rein?
  10. Machen Sie Bilder (Videos) von der Umgebung. Hilft bei der späteren Einschätzung Ihrer Lage aus der Ferne.
  11. Merken Sie sich die Windrichtung. DLRG Fahnen? 
  12. Wie landen die Wellen an? Direkt oder seitwärts? Ist ablandiger Wind? Wohin treiben abgerissene Algen? Solche Beobachtungen sind später sehr wertvoll.
  13. Jeder Fakt verhindert später sinnfreie Unkosten für beide Parteien. 

Die Ringsuche im Meer ist manchmal kompliziert, aber mit der Güte des Geschicks können Dinge detektiert werden. Wichtig ist dabei zu erwähnen, dass Ihre Verschwiegenheit bist zur Abklärung ein wichtiger Schlüssel darstellt. Mitwisser sind nie gut. Und eine Anzeige bei z.B. Facebook oder in der örtlichen Gruppe können Sie später immer noch starten. Bleiben Sie jetzt einmal ruhig und besonnen. Versuchen Sie mich zu kontaktieren. Und vielleicht können wir gemeinsam ihre aktuelle Lage besprechen!? Der Ringfahnder gibt immer nur eine Anlehnung. Die Entscheidung - Fundbüro oder Auftragssucher - müssen und sollten Sie ganz alleine entscheiden. Und selbst wenn ich nicht aus "Ihrer" Region stamme, wo sich Ihr Unglück ereignete, kann ich Sie versuchen kostenfrei vermitteln*. Zurzeit gibt es leider mehr Landsucher als Wassersucher. Hoffen wir, dass wir Ihnen unbürokratisch weiterhelfen können.  

 

* Sofern Schatzsucher in der Region bekannt sind. Der Ringfahnder bleibt von jeglicher Vermittlung unberührt. ** Sollte Sie jemanden für die Suche in der Ostsee beauftragen, erfragen Sie vorher, ob derjenige über Suchgeräte verfügt, welche im Salzwasser einwandfrei arbeiten und Tiefenleistung vollbringen!

Ich habe mich seit 2017 auf die Suche im Salzwasser fokussiert.