Terminus (Fachbegriffe)


A_udio-Pitch

Fähigkeit des Suchgerät die ungefähre Tiefe des Objekts mittels der Tonhöhe bzw. Lautstärke zu ermöglichen. Die meisten Suchgeräte sind auf U.S. Münzen geeicht und verhalten sich dementsprechend bei europäischen Geldstücken anders. 

 

A_uftragssuche

Sondler/in die private Ausrüstung nutzen um Mitmenschen zu helfen. Meistens durch Schatzsucher Netzwerke die extern oder intern kostenlos und unverbindlich vermitteln. Mehr auf meiner Webseite: Auftragssuche

 

A_llmetall

Einige Geräte verfügen über eine Schnelltaste oder Schalten und der Vorfilter wird schnell ausgeschaltet. Durch dieses Verfahren werden sämtliche Metalle angezeigt! 

 

B_odenabgleich (Ground-Balance)

Manuelles der automatischen Angleichen des Metalldetektors auf das vorhandene Mineral im Erdreich. Nur so kann eine optimale Tiefe bei der Suche erreicht werden. Der Threshold wird dazu genutzt. 

 

B_lack-Sand (Hot-Rocks)

Sehr oft an der Küste zu finden. Schwarzer Sand lässt mitunter die komplette Tiefenleistung ausfallen. Ähnlich wie in der Auslaufzone am Strand. Der oder die Unwissende erhält kein oder nur Störsignale. Geräte mit niedrigen Frequenzen laufen oft ruhiger in solchen Bereichen. Sogenannte Hot-Rocks (Schwarze Schlacke) hingegen lassen sich gar nicht ausblenden. 

 

C_amouflage-Effekt (überschatten) - [Masking-Effekt]

Einer der meisten Gründe weshalb Dinge beim Anwenden von Leihgeräten durch Laien verschwunden bleiben. Größere Eisenteile wie z.B. Strandkörbverkleidungen, Eisenzäune oder andere größere Metalle verhindert die genaue Ortung von Edelmetallen. Der Profi spricht vom sogenannten Camouflage-Effekt. Günstige Suchgeräte arbeiten aufgrund von niedrigen Frequenzen und geringeren Recovery-Speed nicht optimal.  Anmerkung: verlorene Dinge in Gärten oder vermüllten Gebieten (Liegewiese, Freibad) sollte einem professionellen Sondengänger überlassen werden. 

 

D_iskriminator

Ein Filtersytem im Suchgerät. Bei analogen Geräten Drehregler und bei Digitalen über Tasten. PI-Geräte haben selten Vorfilter. Je mehr ausgefiltert wird, desto weniger Tiefe erzielt der Detektor. Einschalten und nur Gold finden, sind nur Vorstellungen von Laien.

 

D_isk Depth

Mit diesem Verfahren, relativ neu, kann man die Disc (Filter) auf die gewünschte Suchtiefe einstellen. Bei einer Erhöhung wird aus einem Mischsignal eine klares Signal. Durch eine tiefere Einstellung wird "nur" die Oberfläche gescannt. Solche Geräte sind im höheren Preisbereich anzufinden. 

 

F_requenzen [Frequenz-Shift]

Die meisten Suchgeräte haben eine Frequenz. 8 kHz erreicht sehr oft mehr Tiefe als ein 40 KHz Detektor. Bei einigen Suchgeräten, meistens etwas teurer, können andere Schwingungen einstellt werden. Bei sogenannten Multifrequenz-Endgeräten werden in Millisekunden alle Verfügbaren genutzt. Meine Erfahrung: Solche Geräte haben eine zu hohe Empfindlichkeit. In Verbindung mit mehreren Tönen werden viele kleine Goldringe überlaufen. Manchmal ist weniger mehr! Bei einigen Detektoren kann die Suchfrequenz (leicht) verschoben [Shift] werden. Auch diese Funktion schafft öfters Abhilfe bei Störungen von z.B. einem Pinpointer eines anderen Herstellers.

 

H_hochfrequenzen / M_ultifrequenzen

Wie soeben erwähnt, laufen die meisten Leihgeräte auf niedrigen Frequenzen. Das liegt daran, dass solche Arbeitsfrequenzen weniger störanfällig sind und auch von Laien ohne Bodenabgleich benutzt werden können. Aber Benutzen ist kein Nutzen. Denn nützlich bzw. perfekt funktionieren Suchgeräte nur, wenn jemand das Prinzip versteht und Ursache und Wirkung versteht. Verkürzt gesagt: Je höher die Sendeleistung, desto mehr muss beachtet werden. Nur so erhält der Betroffene eine optimale Recherche. Die Thematik Suchspulen würde an dieser Stelle den Rahmen sprengen. Aber auch hier sei kurz angemerkt, je größer die Suchspule, desto mehr Tiefe. Aber Kleinteile werden dann nicht mehr detektiert. Aus diesem Grund gibt es Auftragssucher! 

 

L_eitwert 

Moderne digitale Detektoren verfügen über Displays. Objekte werden sehr oft durch eine Zahl, dem sogenannten Leitwert, dargestellt. Dieser wird durch ein Tonverfahren, wie früher unterstützt. Aber der Leitwert ist eben nur eine Anlehnung. Objektlage, Störfaktoren von Außen und andere Faktoren führen sehr oft nur zu einer Anlehnung. Deswegen bleibt einen das Ausgraben oft nicht erspart. Nur wer sein Gerät 99,9 % kennt, kann damit einigermaßen gut arbeiten.

 

M_otion Systeme

Bewegungsdetektoren können Objekte nur anzeigen, wenn das Gerät geschwenkt wird. Die richtige Schwenktechnik ist dafür unverzichtbar. Non-Motion-Systeme, wie z.B. PI-Geräte, brauchen keine Bewegung für die Auswertung. Nachteil: Sie haben oft kein Vorfilter. 

 

M_ultifrequenz

Neuere digitale Metalldetektoren funktionieren teilweise auf mehreren Frequenzen. In sehr kurzer Zeit wechselt das Gerät die Suchfrequenzen durch. Eine High-Tech Spielerei die auch viele Probleme erzeugt. Gerade in Parkanlagen wo Stromleitungen liegen oder in der Nähe vom Weidenzaun sind Ausfälle möglich. Nach meinem Empfinden eine Technik ohne Zukunft. Nicht verwechseln mit Geräten wo diese einzelnen Bereiche per Hand eingestellt werden können. Mit einer Niedrigen z.B. 8 Khz erhalt man Tiefe. Aber die Kleinteile Empfindlichkeit schwindet (Ohrstecker usw.) . Mit einer höheren 17 Khz Frequenz sind kleinere Objekte möglich. Aber die Störungen gegenüber Mineralien im Erdreich steigen Hochfrequenzgeräte sind aber resistenter gegen Weidenzäune und Starkstrom. 

 

N_otch Filter

Leitwerte von unerwünschten Objekten können durch dieses Verfahren theoretisch ausgeblendet werden. Wer dann eine Abziehlasche von eine Doese ausblendet, verliert automatisch kleine Goldringe. Wie man trotzdem erfolgreich an vermüllten Partystränden sucht, erklärt Ihnen ihr regionaler Schatzsucher. 

 

P_inpointer

Ein kleines separates Gerät zum Aufspüren von Objekten auf Rasenflächen, Baumwurzeln und anderen Gegenden. Sie werden oft dort eingesetzt, wo Motion-Detektoren (90% auf dem Markt) nicht mehr funktionieren. Ein wichtige Ergänzung und nicht im Leih zu finden. Nicht zu verwechseln mit dem sogenannten Pinpointing, welche als Zugabe in vielen Geräten verbaut ist. Durch diese ähnliche Technik erfährt der Schatzsucher Tiefe und den genauen Suchbereich im Erdreich. Achtung: Dieses Verfahren funktioniert nur, auf die geeichte Objektgröße. Gegenstände mit anderen Maßeinheiten, zeigen falsche Werte an. Es ist nur eine Richtline.

 

P_hantomsignale

Können durch zu viel Sensitivität oder einen falschen Bodenabgleich erzeugt werden. Auch EMF - Signale sind, gerade in Innenstädten, eine häufige Ursache. "Kunden", welche sich mit einen Leihgerät versuchten, waren später oft verwundert, dass genau wo sie bereits gesucht hatten, Ihr Ehering wieder ans Tageslicht kam. Neugierig ? Zeit? Lesen Sie gerne hier weiter.... (externer Link)

 

R_ecovery Speed

Geschwindigkeit der Signalverarbeitung zwischen Objekt und Recheneinheit. Schnelle Geräte gepaart mit mehreren Tönen sind nach meiner Auffassung sinnfrei, denn die Grenze der Verarbeitung liegt zwischen dem Kopfhörer ;-)

 

P_ulsinduktionsverfahren

Sehr verkürzt. Ein Art von Detektor, welcher gegen z.B. Salzwasser im Meer resistent ist. Normale einfache Metalldetektoren funktionieren im salzhaltigen Wasser nicht. Sogenannte PI-Geräte werden sehr oft bei Unterwasser-Detektoren eingesetzt. (Bericht hier)

 

S_ilencer

Ausblenden von Mischtönen bei mehrfach Tongeräten. Erwünschte Objekte können je  nach Lage im Erdreich oder Sand dadurch verloren gehen. Nach meinem Empfinden eine technische Spielerei als Verkaufsargument. 

 

S_uchspulen

Es gibt einige Varianten von Spulen. Kleine, sogenannte Sniperspulen, verhelfen bei starker Verschrottung zum Erfolg. Größere Spulen, wie z.B. Doppel D, bringen dem Sondler mehr Tiefe. Aber auch hier gibt es Einiges zu beachten. Größere Suchspulen verlieren oft die Kleinteileempfindlichkeit. Ein filigraner Goldring wird dann nicht mehr detektiert. Durch den Vorfilter kann diese Eigenschaft teilweise kompensiert werden, aber eben nur bis zu einem gewissen Grad. Kleine Spulen (z.B. 3 - Art Konzentrische*) verbessern zwar die Filtereigenschaft, aber sind eben nicht für extreme Tiefen geeignet. Über einen Sucherfolg entscheidet fast immer der Mix aus Technik, Technik und Erfahrung. * Kaum noch auf dem Markt zu finden. 

 

T_hreshold (Schwelle)

Um eine optimale Ziele auf die vorhandene Beschaffenheit im Erdreich zu erhalten, muss ein Bodenabgleich stattfinden. Deswegen ist der Threshold / Schwellenton im Allmetall Modus vorhanden. Mit diesem leisen Hintergrundton stellt man auch die Empfindlichkeit ein. Externe Störungen, wie z.B. nasser Rasen, können durch eine Regulierung im Gerät verhindert werden. Weniger Leistung auf der Spule kann ebenfalls Abhilfe schaffen.

 

V_LF - Very Low Frequenzy 

Die Senderspule erzeugt kleine Schwingungen und es entstehen lange Wellen. Es gibt eine Senderspule und Empfängerspule. Vorteile: Gute Filter und wenige Fehler. Nachteil: Geringe Reichweite (nicht Tiefe). Das Suchfeld ist meistens nur im Kern der Suchspule vorhanden. Sehr selten im Verleih, aber sehr gut für die Recherche im z.B. Garten bei aktuell verlorenen Dingen. 

 

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by Ringfahnder

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