Salzwasser, Metalldetektoren und das Meer (Ostsee)


Schatzsuche in Ostseebad Damp 2020  Ringfahnder.de
Schatzsuche in Ostseebad Damp 2020 Ringfahnder.de

Machen wir es kurz. Für die Bergung von Objekten im Salzwasser (Meer) oder Süßwasser (Badesee) werden spezielle Metallsuchgeräte (Hochleistungsgeräte) bzw. Bergungswerkzeuge benötigt. Solche Technik wurde von mir (bin nicht überall) bisher in keiner Vermietung gesehen. Vor- und Nachbereitungen für Rettungen von kleinen Gegenständen im Meer oder Badesee sind sehr kostenintensiv für den Schatzsucher. Und die Chancen einen Ehering wiederzufinden, im Gegensatz zur Nachforschung am Land, ist dort wesentlich geringer. Aber es wurden Eheringe schon nach Tagen bzw. Wochen geborgen. Jeder "Fall" ist einzigartig. Und aus diesem Grund kann ein Schatzsucher nur eine Anlehnung geben - niemals 100%. Am Ende entscheiden nur Sie selbst, was getan werden sollte. Mir ist wichtig, dass das Menschen vor einer Auftragssuche grundsätzlich bewusst wird. Doch bitte keine Angst vor Stundenlöhnen - Schatzsucher helfen für ein Finderlohn (Honorar). Mal ehrlich, wer soll eine eventuelle stundelange Recherche im Wasser bezahlen können? Sinnvolle Beratung steht bei uns immer an erster Stelle. Rettungen sollten bezahlbar bleiben und Aufklärung an erster Stelle sein. 

 

Fakten für Sie im Vorfeld:

  • Schatzsucher können mit der Suchspule (20 bis 25cm) vom Suchgerät nur kleinere Flächen abdecken.  Die Suche dauert deswegen länger und Sie sollten vor Ort sein. 
  • Auch wenn die Zeit drängt. Es müssen gute Wetterbedingungen vorherrschen. Wie war zu dem Zeitpunkt des Verlusts das Wetter? Strömungen und andere Umstände führen zum Gesamtbild. Welche Flagge hatte der DRLG aufgezogen? Gab es eine Unterströmung?
  • Eine längere Suche (über 3-5 Stunden*) im Wasser ist je nach Temperatur nicht möglich. Kraft und Kälte spielen eine größere Rolle. Oft wird ein zweiter Versuch einige Tage später angestrebt. 
  • Unterströmungen können bei leichten Objekten zu Verschiebungen führen, und schwere Objekte (auch Eheringe) sanden erst einmal ein.
  • Bewusste Verluste mit einem geringen Radius und einer schnellen Rettung haben gute erhöhte Chancen. 
  • Auf unsichtbare Probleme vor Ort, wie z.B. Altlasten von Metall und hoch mineralisierte Steine, können bei der Bergung vor Ort Schwierigkeiten bedeuten. Leider kann man nicht alle Bereiche der Küste auswendig kennen. Die Einreichung von Fotos, von einem Tagesausflug, kann Klarheit aus der Ferne schaffen. 
  • Verluste vor der ersten Sandbank bleiben tagelang, trotz Sturm, im Sand liegen.
  • Angespülte Objekte (leichte Ringe) können leider von Räumfahrzeugen erfasst werden.
  • Ehering zwischen Steinen am Anfang der Auslaufzone sind eine Königsdisziplin! Ich kenne zurzeit nur einen Schatzsucher an der Ostsee ;-)
  • Auch andere Kräfte, wie z.B. Motorboote, können zur Verschiebungen führen. Ein Sondengänger kann auch nur etwas wiederfinden, was auch vor Ort bzw. am Suchort ist. 
  • Ein Schatzsucher. selbst nach 14 Jahren Erfahrung, kann Ihnen nur eine Anlehnung geben. Entscheiden müssen Sie am Ende selbst und selbst wenn Ihr Objekt nicht gefunden wird, haben Sie es wenigstens versucht. Sprechen Sie gerne mit mir kostenlos, unverbindlich und vor allem objektiv! 
  • Auch wenn die Welle der Traurigkeit hochschlägt, sollte man erst einmal versuchen die Wogen zu glätten.
  • Meine Fundquote liegt bei ca.70-80%, sofern meine Erfahrung und ihre Situation als erfolgreich eingeschätzt wird.
  • Gerade bei der Rettung in der Ostsee ist Ruhe, Zuversicht und Erfahrung von großer Bedeutung. Die Ostsee ist ein hartes Gewässer und darf niemals unterschätzt werden. Die Ortung von kleineren Objekten ist eher zweitrangig, viel schwieriger ist die Bergung selbst. 

Sofern der Bereich gut eingrenzbar scheint,  wenn es z.B. ein paar Quadratmeter sind, ist die Idee von einem Schatzsucher vernünftig. Das Grundproblem für die Recherche in der Ostsee oder im Badesee ist, dass nur wenige Schatzsucher professionelle Metallsuchgeräte für Süß- Salzwasser besitzen. Auch Taucher inkl. Suchgerät sind rar, werden aber erfreulicherweise immer mehr. Außerdem ist die Wassertiefe entscheidend. Beim Ringfahnder z.B. ist ab 1,65m Tiefe - Ende. Die Recherche im Meer braucht Wissen und Praxis. Und spezielles Bergungswerkzeug wird benötigt. Mit der Ortung alleine ist es nicht getan! Unterströmungen, Sandbänke und die aktuelle Wetterlage ist elementar und absolut von Bedeutung. Kälte, Wind und andere Widrigkeiten spielen eine Rolle. Aus diesem Grund sollte im Vorfeld mit Ruhe abgeklärt werden, ob Ihr Ring, Schlüssel oder anderer Gegenstand nicht vielleicht doch im Auto, Hotel oder Tasche liegt!  

  

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