Ehering in der Ostsee verloren? Ihr Ratgeber!


Ringfahnder auf Fehmarn - 2006 vor Ort !!!!
Ringfahnder auf Fehmarn - 2006 vor Ort !!!!

Klicken Sie einfach auf das Bild und erhalten Sie dadurch eine grobe Vorstellung von der Weite des Meeres zum abgebildeten Schatzsucher. Und trotzdem ist es machbar - dort einen Ring aufzuspüren. Untergrund und Wetterlage zum Zeitpunkt des Unglücks entscheiden oftmals über den späteren Erfolg einer Recherche Selbst das Gewicht des Objekts und aktuelle Strömungsverhältnisse sind letztlich ausschlaggebend. Jedoch ist die Grundlage, dass der Bereich grob eingrenzbar ist. Zudem sollte eine Nachforschung relativ „zeitnah“ erfolgen. Nach meiner jahrelangen Erfahrung gibt es optimale Zeitpunkte zur Rettung von Eheringen in der Ostsee. Wild darauf los ist eher etwas für Laien und führt selten zum Erfolg. Darüber bin ich mir seit 2004 sicher! Soeben mal eben ins „kalte“ Wasser springen führt selten zum Suchetfolg. Und so wurde mein Instinkt immer ausgeprägter und "verfeinerte" sich sogar im Laufe der Zeit. Heutzutage sage ich: °in der Ruhe liegt die Kraft.°


Metallsuchgerät ist nicht gleich Metalldetektor. Optimale Tiefen werden nur durch spezielles Verfahren** möglich, welches vielen "Schatzsuchern" nicht oft zur Verfügung steht. Die Einberechnung von Strömung, Windrichtung und Wellenschlag sind zusätzlich entscheidend. Der richtige Zeitpunkt ist auschlaggebend über Erfolg und Misserfolg.


Auch wenn es Betroffenen schwerfällt, aber ein sofortiger Sucheinsatz ist nicht immer sinnvoll. In Bereichen mit sandigem Untergrund ist es jedoch ein Fakt, dass das Objekt (je nach Größe) erst einmal einschwemmt. Deshalb bleibt die sofortige Suche mit einer bspw. Tauchermaske oft erfolglos. Mein Tipp: Mit Füßen oder Händen versuchen den vermissten Gegenstand zu ertasten. Ein paar Hinweise zur späteren Rettung (Bergung) mit Metallsuchgeräten

  1. Messen Sie die Stelle am besten mit dem Handy ein. Ein Punkt auf einer Online- Karte kann später Wunder bewirken bei kostenlosen Einschätzung meinerseits. P.S. Lassen Sie sich Zeit für das Einmessen! Am besten mit dem Handy in der Ostsee oder Badestelle. Später wieder zurück im Wasser ist die Orientierung fast immer unmöglich.
  2. Merken Sie sich Fixpunkte am Strand. Z.B. eine Strandkorbnummer, Mülleimer usw. 
  3. Merken Sie sich den dortigen Untergrund! Viele Steine im Meer? Eher weicher der Sand an den Füßen? Wird von mir im Telefonat abgefragt! 
  4. Wie ist die Unterströmung? Spürt man sie am Fuß. In welche Richtung treiben z.B. die Algen bzw. Muscheln. 
  5. Wie tief ist das Wasser am Verlustort? Wie groß sind Sie als Mensch? Dient z.B. später als Richtwert. 
  6. Merken Sie sich die aktuelle Nulllinie! Suchen Sie dafür nach markanten Punkten an Seebrücken oder aufgebauten Steinen im Meer. 
  7. Lag die erste Sandbank vor Ihrem Verlust oder danach? Wichtig!Merken!
  8. Gibt es eine weitere Erhöhung (Sandbank) weiteraus?
  9. Wie hart ist der dortige "Boden" im Untergrund? Kommen Sie mit den Zehen leicht rein? Oder eher hart?
  10. Machen Sie Bilder (Videos) von der Umgebung. Hilft bei der späteren Einschätzung Ihrer Lage aus der Ferne.
  11. Merken Sie sich die Windrichtung. Nehmen bspw. DLRG Fahnen als Richtlinie!
  12. Wie landen die Wellen am Stand? Direkt oder eher seitwärts? Ist ablandiger Wind? Welche Richtung treiben abgerissene Algen im Untergrund? Solche Beobachtungen (Details) sind später sehr wertvoll.
  13. Jeder Fakt, verhindert später sinnfreie Unkosten für beide Parteien. 

 

* Sofern Schatzsucher in der Region bekannt sind. Der Ringfahnder bleibt von jeglicher Vermittlung unberührt. ** Sollte Sie jemanden für die Suche in der Ostsee beauftragen, erfragen Sie vorher, ob derjenige über Suchgeräte verfügt die im Salzwasser einwandfrei arbeiten und Tiefenleistung mitbringen!  Ich habe mich seit 2017 noch mehr auf die Suche im Salzwasser fokussiert. Halbe Sachen überlasse ich anderen Auftragssuchern!